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Seit ein paar Tagen nutze ich auch den Pro Modus und erzeuge gleichzeitig eine RAW Datei. Diese versuche ich besser oder anders zu bearbeiten als mein Handy. 😉

Man kann je nach Situation und Motiv etwas mehr rausholen mit: Belichtungszeit / ISO / Fokus / Weißabgleich

So kann man als Beispiel fließendes Wasser einfrieren und es ist scharf dargestellt. Oder es als fließendes Wasser ablichten, wo es eher weich und verschwommen aussieht. Bin aber selber noch in der "Was macht dieser Kopf-Phase. 😉

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Sicher kann man mit manuellen Einstellungen bei manchen Bildern ein kleines bisschen mehr rausholen. Aber oft genug sieht man keinen Unterschied. Ich habe viele Versuche gemacht, das gleiche Motiv mit der Standard-App, mit Halide, mit ProCamera und mit Lightroom und bin zu dem Schluss gekommen, dass der Algorithmus im iPhone so gut ist, dass es kaum der Mühe wert ist. Anders ist das natürlich beim filmen.

 

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Mein Xiaomi nutze ich auch hin und wieder im Pro-Modus mit manuellen Einstellungen, aber der 48MP Modus ist von der Bildualität her deutlich besser. Alles weitere kann ich mit snapseed und RNI oder VSCO so gestalten, wie ich es mag.

Ich stehe aber auch noch am Anfang der Smartphone Fotografie ... mal sehen, was die Zeit so bringt.

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So ein „Pro-Modus“ mag sicher gut sein wenn man sehr spezielle Sachen vor hat oder die technische Bildqualität ausreizen möchte.  In den meisten Fällen dürfte er jedoch ablenken bzw. den Fokus wieder weg vom Bild und der Szene auf die Bedienung des Fotogeräts lenken.

Das mag in der Natur vieler Hobbyfotografen liegen, letztlich behindern sie sich damit oft.

Was ich toll finde an der Smartphone-Fotografie:  

Es ist das Wiederaufleben der Kompaktknipsen-Zeit.  Menschen wollen Erinnerungen festhalten und Eindrücke sammeln und weiter vermitteln. Sie wollen nicht „fotografieren“, sie wollen nur das Bild irgendwie machen.  Einfach alles was muß in den Rahmen und abdrücken, fertig.
Keine technische Effekthascherei mit maximaler Freistellung, Makro, Langzeitbelichtung und den so schnell satt machenden und sich ständig wiederholenden Schnickschnack der schon überall gemacht wurde, nur anscheinend noch nicht von jedem.

Ich mag dann doch diese Bilder mehr, wo der „Wow-Effekt“ in Mimik und Gestik, in der Story und im Zusammenspiel von Motiv und Hintergrund liegt.

Ich fotografiere auch immer wieder gerne Blümchen und Vögelchen, aber die große Fotokunst ist das für mich nicht.

bearbeitet von Chrischi74
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Für mich ist die Smartphone Fotografie fast wie ein Spiel. Man möchte versuchen aus einem gewöhnlichen Bild, etwas "besonderes" zu machen. Zumindest für einen selber. 😉

Wenn es die Zeit zulässt.

 

Wenn ich keine Zeit habe 10 Minuten lang die Einstellungen durchzugehen, dann drücke ich auch im Automatikmodus ab. Das was vielleicht 95% aller Nutzer machen.

Captcha und Irene hatten schon geschrieben das die Smartphones automatisch gute Bilder machen. 

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vor 4 Stunden schrieb Chrischi74:

.Was ich toll finde an der Smartphone-Fotografie:  

Es ist das Wiederaufleben der Kompaktknipsen-Zeit.  Menschen wollen Erinnerungen festhalten und Eindrücke sammeln und weiter vermitteln. Sie wollen nicht „fotografieren“, sie wollen nur das Bild irgendwie machen.  Einfach alles was muß in den Rahmen und abdrücken, fertig.
Keine technische Effekthascherei mit maximaler Freistellung, Makro, Langzeitbelichtung und den so schnell satt machenden und sich ständig wiederholenden Schnickschnack der schon überall gemacht wurde, nur anscheinend noch nicht von jedem.

Ich mag dann doch diese Bilder mehr, wo der „Wow-Effekt“ in Mimik und Gestik, in der Story und im Zusammenspiel von Motiv und Hintergrund liegt.

Ich fotografiere auch immer wieder gerne Blümchen und Vögelchen, aber die große Fotokunst ist das für mich nicht.

 

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Na als Ersatz für eine Kompaktknipse sehe ich mein iPhone nicht. Sonst hätte ich wohl kaum mehr als 1000€ dafür ausgegeben 😄 Eine Kompaktknipse kann man sich ja für unter 100€ kaufen wenn man nur das Bild irgendwie machen will. Alles in den Rahmen und abdrücken 😂

Ich sehe das schon als vollwertige Kamera an mit der man "richtig" fotografieren kann, eben anders als mit Spiegelreflex oder Systemkamera. Über Motive kann man trefflich streiten, Blümchen, Katzen, Hunde oder Architektur - alles hat seine Berechtigung und muss erstmal nur dem Fotografen gefallen. Ob es dann Kunst ist oder Müll darf der geneigte Betrachter entscheiden. 

Und nun noch ein Blümchen, bzw. Ausschnitt aus einem Blümchen. Gefällt mir 😃

Ausschnitt (2).jpg

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Ich meinte auch mehr die Bilder, welche viele mit Smartphones machen, so wie sie damals im Urlaub mit den analogen Kompaktkameras im Urlaub  und auf Familienfesten entstanden sind.  Das finde ich sehr begrüßenswert weil sich hier wie heute kaum einer Gedanken gemacht hat, um Blende, Brennweite und andere technische Aspekte des Geräts, weil es eben nicht viele Einstellungen gab. Eine Brennweite, Nah und Fern und  wolkig oder  sonnig.  
Heute braucht es das auch nicht mehr. Die Belichtungsautomatiken arbeiten nahezu perfekt und lassen sich auch auf Wunsch korrigieren.  So sind nur noch die Motivwahl, die richtige Perspektive und der richtige Moment wichtig für das Bild.

1000€ und mehr zahle ich zwar auch für eine ordentliche Kamerafunktion, aber maßgeblich für ein gewohntes und gut funktionierendes Gesamtsystem und das schöne Design.  Dazu ist es gleichzeitig mein Büro, meine Spielkonsole und meine Lese- und Recherche-Rechner.

Die Fotografie über den Preis und die Komplexität der Ausrüstung zu definieren liegt mir fern. Auch der Zwang irgendwie alles manuell einzustellen wo es doch sehr gute Automatiken gibt.

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Es ging ja eigentlich nur um den AI-Modus, nicht generell um Automatiken.

Der AI-Modus ist so etwas, wie die Szeneerkennung. Ob das immer so klappt, muss ich bei meinem erst noch testen.
Bei meiner Fuji, die so etwas auch bietet, liegt die Automatik oft daneben. Da werden auch mal Blumen als Portrait erkannt und umgekehrt.

Die Belichtungsautomatiken wiederum funktionieren bei Handy und Kamera extrem gut, so dass ich sie oft nutze.

Manuell, wenn es entweder die Lichtsituation erforderlich macht oder ich genug Zeit habe, um es für mich als Entschleunigung zu tun.
Dann werden ISO, WB, Zeit und Fokus manuell eingestellt.
Oft aber auch nur einzelne Dinge, wie z.B. der Fokus oder je nach Motiv, die Zeit. Sozusagen Halbautomatik 😉 

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  • 2 months later...

Beim Smartphone habe ich auch schnell gemerkt, dass der Voll-Auto-Modus oft suboptimal ist.

Mein BQ läuft meist im "manuellen Modus, wo ich bestimmen kann, was automatisch gewählt werden soll und was ich selbst einstellen möchte, bzw. in manchen Kombinationen gibt es nur alles manuell. Ich korrigiere am häufigsten über die Belichtungskorrektur, manchmal konkrete ISO-Wahl, mnachmal eine bestimmte Zeit.

Das BQ kann RAW-Dateien erzeugen. Das interessante daran: Das Telefon belichtetet dann unabhängig von den Einstellungen, die man selbst wählt, ETTR - nicht mal DSLMs machen das automatisch (wäre ich manchmal froh drüber). Oft kann ich mit Snapseed aus dem RAW-Bild aber nicht soviel rausholen wie die JPEG-Engine selbst - abgesehen von Lichter Schatten gezielter steuern. Manchmal nimmt einem dann auch der HDR-Modus viel ab, wo starke Helligkeitsunterschiede zu bändigen sind.

Hm, Fazit? Je nach Situation können die Automatiken schon recht viel - an Grenzsituationen ist es gut eingreifen zu können (und zu wissen, was man da tun muss). Prinzipiell finde ich es aber immer gut gerade am Anfang neugierig an den Parametern zu drehen um sein Werkzeug richtig kennenzulernen.

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